Big Wheel

Seit über 20 Jahren gastiert Big Wheel, eine Theatertruppe aus London, regelmässig an unserer Schule. Vom 23.-25. April ist es wieder so weit: die Kleine Aula wird zum TV-Studio, in welchem die Sendung «Breakfast With Big Wheel» aufgenommen wird. Die Schülerinnen und Schüler sind das Publikum, das mit Spass mitmacht und dem weather expert, dem fashion specialist und dem mysterious guest begeistert applaudiert. Roland und Emily gelingt es, alle mitzureissen und dazu zu animieren, wie selbstverständlich Englisch zu sprechen.

 

Seit 1996 ist die englische Theatergruppe Big Wheel in Pratteln zu Besuch. Herr Peter R. Füeg lädt sie ein, so dass die Kinder das Englisch, das sie gelernt haben, anwenden können. Sie werden auf diese Art und Weise motiviert Englisch zu sprechen.

Trixie Surber, Klasse 1Pa, hat ein paar Fragen an Roland (einen der Engländer) gestellt:

  1. How long have you been doing this?

I started the company in 1984. Emily's been working for us since September 2017.

  1. Do you like what you do?

We love it. It is very hard work and we don't earn much money so we only do it because we really love it.

  1. What are these workshops for?

The workshops we did in Pratteln are designed to help students feel more confident about speaking English. We also present other workshops on literature (like Shakespeare and modern novels like Animal Farm). We also do history workshops e.g World War 1. Plus 'issue-based' workshops e.g. about Climate Change.

  1. Do you prefer doing workshops in Great Britain or in other parts of the world?

They both have pros and cons. We love travelling and we love the schools in the countries we visit. But we miss our friends and family. Working in England is great - the students are lovely. But the teachers shout a lot and keep interrupting. There is less respect for the students than in your school, for instance. 

  1. Which is harder for you to do?

It's harder to work in England, because in England we aren't 'special', so they think of us as teachers. In other countries we are special, so students usually feel positive about us.

 

Es ist Montag, der 23. April, und es sollte wie ein durchschnittlicher Montag sein, aber... ist es nicht. Ich kann vor Aufregung nicht still bleiben, denn heute bekommen wir Besuch von zwei Engländern mit denen wir die ganze Zeit English reden werden. Ich bin zwar gut in Englisch, aber ich weiss nicht, was mich erwartet.

Wir hatten an diesem Tag nur drei Lektionen und dann nach der Pause würden wir die Engländer treffen. Die drei Lektionen zogen sich wie ein Kaugummi dahin. Ich musste ständig auf die Uhr schauen. Und endlich war es soweit. Wir gingen in die Aula. Dort begrüssten uns Roland und Emily.

OMG! Sie sind in ihren Pyjamas! Aber dieser Workshop heißt “Breakfast with Big Wheel“, es macht also Sinn, im Pyjama zu sein. Und ich finde es sehr cool, dass sie sich so verkleidet haben. Roland ging herum und fragte einige Kinder, was sie zum Frühstück hatten. Danach erzählte er uns, dass es viele "Cornflakefresser" gab. Ein Freund von mir wurde gefragt, was er zum Frühstück hatte und er antwortete: "Müsli mit Milch". Roland war überrascht, da er Müsli mit Low Fat Joghurt isst, weil er "den Bauch klein halten muss". Nachdem er uns erzählt hat, was für ein Frühstück Leute in Pratteln essen, hat er uns in die Aula geführt.

Auf einem der Stühle, die für uns da waren, saß Emily mit einer Bettdecke und einer Tasse Kaffee. Sie winkte mich zu ihr und sagte mir, dass sie ihren Kaffee mit Milch mag. Dann plauderten wir weiter, bis der Raum mit Studenten gefüllt war. Dann ging Roland nach vorne und begrüßte uns. Er hat uns Emily vorgestellt. Sie war sehr lustig. Roland begann, Menschen im Publikum Jobs zu geben. Roland wählte einen Jungen aus dem Publikum. Er fragte nach seinem Namen und sagte ihm, dass er der Regisseur sei. Roland erklärte dem Jungen, dass er, wenn Roland auf ihn zeige, die entsprechenden Finger zeigen und hinunterzählen müsse: "three – two – one!“ und dann "Action!" flüstern müsse.

Dann musste das Publikum rufen: "Wow" - it's breakfast time!"(es ist Frühstückszeit!) und dabei die Arme hochhalten. Ein Mädchen musste Roland die Uhrzeit mitteilen, wenn er danach fragte. Während er das erklärte, benutzte er lustige Stimmen und manchmal fragten Roland und Emily nach einem englischen Wort, das ins Deutsche übersetzt werden sollte.

Nachdem er den Kindern Jobs gegeben hatte, kündigte er an, dass es einen Wettbewerb geben würde. Zwei Teams hatten Perücken, Hüte und Objekte, die sie für den Wettbewerb anziehen mussten. Die Leute in jeder Gruppe waren Familienmitglieder wie zum Beispiel: „Mum, Dad, Daughter, Gran“, etc.. Jede Person war ein Familienmitglied. Es gab ein "Familien-Duell". Roland stellte Fragen an beide Teams und die erste Person, die die Antwort kannte, musste zu Emily rennen und auf eine Hupe drücken, die sie in ihren Händen hielt. Bei einer richtigen Antwort durfte man ein Frühstücks-Foto auf ein Brett kleben. Ich habe teilgenommen und es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich frage mich, ob ich beim Hin- und Herlaufen etwas an Gewicht verloren habe (just kidding!).

Danach mussten wir herausfinden, wer die Mystery Person war. Emily verkleidete sich und wir mussten herausfinden, wer sie war, indem wir Fragen stellten. Am Ende stellte sie sich als Draco Malfoy heraus, eine Harry Potter Figur. Dann bekamen wir Besuch von Dr. Fit. Wieder war es nur Emily, die Dr. Fit spielte, aber es war immer noch sehr lustig. Sie beantwortete einige Fragen, welche die Kinder stellten. Meine Lieblingsantwort war die, die sie einem Jungen gab, der sie um einen Tipp für Handball bat. Sie antwortete: "For handball you need a hand ... and a ball!“ Leider war das das Ende von" Frühstück mit Riesenrad ". Wir haben uns alle von Roland und Emily verabschiedet, als wir gingen.

Als sie am Mittwoch definitiv unsere Schule verliessen, kam die ganze Schule dahergelaufen, um sich nochmals zu verabschieden. Ich denke, das war die beste Erfahrung, die jeder hatte. Ich weiß auch, dass wir alle von ihnen begeistert waren. Und um die Wahrheit zu sagen ... Ich vermisse sie.

Antonin Artaud, « To break through language in order to touch life, is to create or recreate the theatre.”

Trixie Surber, Klasse 1Pa

Big Wheel

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