Fächerwahl

Je nach Leistungszug und Alter ermöglicht die Stundentafel grosse Mitbestimmung für Eltern, Schüler und Schülerinnen. Diese ist aber an gewisse Bedingungen gebunden und verlangt vor allem auch Mitverantwortung.

  • Bevor ein Schüler oder eine Schülerin sich für ein Wahlpflichtfach oder ein Freifach entscheidet, müssen sich Kind und Eltern, eventuell zusammen mit der Klassen- oder Fachlehrperson, überlegen, ob das Fach den eigenen Vorstellungen und Neigungen entspricht.
  • Die zu treffenden Entscheidungen sind wichtig, gerade auch im Hinblick auf die zukünftige Schul- oder Berufswahl. Ein Fach nur zu wählen, um anstrengenderen Arbeiten auf einem andern Gebiet auszuweichen, ist ein denkbar schlechter Start für dieses Fach.
  • Schüler und Schülerinnen, die in Pflichtfächern grosse Mühe haben, sollten sich nicht mit Wahl- und Freifächern überlasten.
  • Die Anmeldung für jedes dieser Fächer ist für ein ganzes Schuljahr verbindlich und bei einigen angeboten für zwei Jahre vorgesehen, d.h. man besucht es mindestens während eines ganzen Jahres und kann nicht unterwegs „aussteigen“.
  • Man ist sich bei der Anmeldung bewusst, dass vor allem Freifachkurse oft erst ab 15.30 Uhr (Tanzen) oder über Mittag (z.B. PaZ, Chor) stattfinden können.

Wird die für einen Kurs vorgeschriebene Mindestzahl nicht erreicht, kann ein Freifach nicht erteilt werden. Schülerinnen und Schüler, die davon betroffen sind, erhalten dann Gelegenheit, nochmals eine neue Wahl zu treffen.

Die Anmeldung für Angebote der 2. und 3. Sek erfolgt via eSchool (schulNetz).