Aussensicht

Elisabeth Schiltknecht

«Die Sekundarschule Pratteln unterrichtet seit 2014 mit dem Schulmodell "Horizonte" erfolgreich in Lernlandschaften. Kernpunkte für ein erfolgreiches Lernen in diesen Lernlandschaften sind die persönliche Lernbegleitung, eine ruhige Lernathmospäre und ein entsprechend funktionaler Lernraum. Ich wünsche der Sekundarschule Pratteln, dass das Raumkonzept für das neue Schulhaus so gestaltet wird, dass sich das Schulmodell Horizonte weiter entwickeln kann und dass die Architektur auch künftigen Generationen Spielraum bietet für Innovation und zeitgemässes Lernen.»

Elisabeth Schiltknecht, ehemalige Schulratspräsidentin, Pratteln

Götz Arlt

«Selbstgesteuertes Lernen kann im Atelierkonzept besonders erfolgreich vermittelt werden. Dass der entsprechende Raum diese Pädagogik positiv unterstützen kann, zeigt der Neubau unserer Schule aus dem Jahr 2016. Ich wünsche der Sekundarschule Pratteln, dass ihre wertvolle pädagogische Arbeit in die Ausarbeitung des pädagogischen Raumkonzepts für ihren Neubau entsprechend einfliessen kann!»

Götz Arlt, Schulleiter Sekundarschule Sandgruben, Basel

Stephan Burgunder

«Die Schule der Zukunft hat nur noch wenig gemein mit der Schule, die ich einst besuchte. Offenere Unterrichtskonzepte verlangen eine flexible Gestaltung der Arbeitsräume. Eine moderne und innovative Gemeinde wie Pratteln braucht neue und zukunftsgerichtete Lernformen und die dazu passenden Räumlichkeiten.»

Stephan Burgunder, Gemeindepräsident, Gemeinde Pratteln

Toni Nyffenegger

«In 10 Jahren finden wir Berufe vor, von denen wir heute noch gar nicht wissen, dass es sie geben wird. Durch die verstärkte Förderung der überfachlichen Kompetenzen im Sinne des LP21 – damit meine ich die Personalen-, Sozialen-, Methoden- und Lernkompetenzen – erwerben die Lernenden „Schlüsselkompetenzen“, welche für Ihre private- und berufliche Laufbahn entscheidend sind. Das Konzept der „Lernlandschaft“ bietet ideale Strukturen und Möglichkeiten, den Unterricht und die Rolle der Lehrperson diesbezüglich weiterzuentwickeln.»

Toni Nyffenegger, Dozent pädagogische Hochschule – Unterricht- und Schulentwicklung Mitglied des Beratungsteams Schulentwicklung.ch

Philipp Iten

«Ich habe die Sekundarschule Pratteln mehrmals besuchen dürfen und das Konzept Lernlandschaften in der Umsetzung vor Ort als richtungsweisend und authentisch erlebt. Aus meiner Sicht bietet das pädagogisch-organisatorische Modell der Sekundarschule Pratteln in dieser Form optimale Voraussetzungen für selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Lernen.»

Philipp Iten, Vorsitz Schulleitungskonferenz, Schulleitung Bezirksschule, Schule Möhlin

Caroline Fahrni

«Spreche ich jetzt mit einer Schülerin des Leistungszuges A oder mit einem Schüler des Leistungszuges E? Ich konnte keinen Unterschied feststellen. Das selbstorganisierte Lernen und die grosszügig gehaltenen Lernräume machen es möglich. Sie bewirken ein Wohlbefinden, motivieren, öffnen den Geist und bieten Raum fürs Lernen. Solche Schul-T-räume wünsche ich mir für unsere Kinder und Jugendlichen!»

Caroline Fahrni, Schulleiterin Primarschule Kerzers

Barbara Boos

«Als Vorbereitung aufs Erwachsensein, insbesondere auf die Arbeitswelt, erachte ich das Schulmodell „Lernlandschaften“ der Sekundarschule Fröschmatt in Pratteln als äusserst zeitgemäss. Jugendliche eignen sich in diesen Lernlandschaften unter fachkundiger Betreuung und Begleitung durch ihre Lehrpersonen nicht nur reines Schulwissen, sondern Fähigkeiten und Kompetenzen an, die ihnen für eine berufliche Grundbildung oder für eine weiterführende Schule dienlich sind. Die Abwechslung zwischen herkömmlicher Unterrichtsform / Input und Vertiefung in Eigenregie im Lernatelier im Rahmen von individuellem Tun hilft, das Gelernte zu festigen. Wer in der Lage ist sich Wissen selbständig zu erarbeiten, in Eigenverantwortung Aufgaben zu erledigen, sich gegenseitig zu helfen und voneinander zu lernen, ist gut gerüstet für all das, was im Leben zu bewältigen ist, besonders für den eigenen beruflichen Weg.»

Barbara Boos, Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterin, Fachstelle Berufsberatung Kanton BS

«Der Besuch der Sekundarschule Pratteln und der dortigen Lernschaften war so aufschlussreich und überzeugend, dass wir an unserer Schule - dem Humboldt-Gymnasium Berlin-Tegel - bestärkt worden sind, die Idee aufzugreifen. Es konnte im Schulalltag der Sekundarschule beobachtet werden, wie sehr das selbständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler - gerade auch durch die unterstützende Lernbegleitung der Lehrkräfte - in den Ateliers gefördert wird.»

Dr. Jörg Kayser, Schulleiter des Humboldt-Gymnasiums Berlin-Tegel

Michele Eschelmüller

«Aus der Schulforschung wissen wir, dass gute Schulen von ihren Schülerinnen und Schülern fordern und sie gleichzeitig fördern. Sie ermutigen also Lernende, bieten ihnen beim Lernen auch Unterstützung und begleiten die Lernprozesse mit Feedback. Schulen, die sich auf solche Entwicklungsarbeit einlassen, muten auch sich selber etwas zu, weil sie selber Probleme bewältigen und sich damit auf Neues einlassen und lernen. Die Sekundarschule Pratteln geht diesen Weg. Gemeinsam entwickeln Schulleitung und Lehrpersonen ihre Schule, damit Schülerinnen und Schüler gut für die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet sind.»

Michele Eschelmüller, Leiter Beratungsstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung, PH FHNW

Priska Schafer

«Die Gültigkeit von Wissen nimmt stetig ab. Um Schülerinnen und Schüler auf die Wissensgesellschaft von «Morgen» vorbereiten zu können, ist die gezielte Arbeit an überfachlichen Kompetenzen zwingend. Sie trägt zur Persönlichkeitsbildung und zum Prozess des lebenslangen Lernens bei. Das Selbstgesteuerte Lernen während der Arbeit in den Lernlandschaften bietet ideale Möglichkeiten, um die Selbstwirksamkeit und Selbstregulation im schulischen Kontext zu fördern und weiterzuentwickeln»

Priska Schafer, Leitung Berufseinführung an Pädagogische Hochschule Freiburg, Mitglied des Beratungsteams Schulentwicklung.ch

Rolf Kämpf-Iten

«Auf Grund meiner Erfahrungen, bin ich heute der überzeugten Meinung, dass Schulen, welche sich ernsthaft und überlegt mit einem erarbeiteten pädagogischen Konzept auf den Weg in die Zukunft machen, unbedingt zu unterstützen sind, sowohl in der Weiterentwicklung ihrer Lehr-Lernmethoden wie auch, wenn immer möglich, durch die Schulbau-Architektur.»

Rolf Kämpf-Iten, Beauftragter für Schulraumplanung Kt. BL, Lehrbeauftragter für Medienpädagogik, Arlesheim

Michael Wüthrich

«Bei mehreren Besuchen durfte ich erleben, dass das Unterrichtskonzept der Lernlandschaften den Schülerinnen und Schülern die ideale Möglichkeit bietet, den Kompetenzerwerb im Rahmen des Lehrplan 21 erfolgreich zu gestalten. Die grosszügigen Ateliers unterstützen diesen Prozess und stellen einen wichtigen Bestandteil zur Umsetzung dieser Lernform dar.»

Michael Wüthrich, Co-Schulleiter, Standort Laubegg, Schulkreis Kirchenfeld-Schosshalde, Bern

Hans Ulrich Tanner

«Die Schule Pratteln hat mit viel Mut, Engagement und pädagogischer Weitsicht neue Settings zum Lernen und Lehren eingerichtet, ausprobiert und perfektioniert. Mit dem Konzept der Lernateliers nutzt sie die Möglichkeit Bewährtes aus der alten Schule mitzunehmen auf den Weg hin zur modernen, flexiblen Schule. Diese nimmt das Anliegen des selbstgesteuerten, eigenverantwortlichen Lernens ernst und setzt es wirkungsvoll um. Gerne besuche ich die Schule Pratteln wieder.»

Hans Ulrich Tanner, Schulleiter der Sekundarschule unteres Niederamt, Schönenwerd

Christof Stadler

«Die Förderung von Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern ist kein neues "Zauberwort" in der Bildungslandschaft,im Gegenteil es verwirklicht - endlich - Ansätze, die immer wieder gedacht, aber selten umgesetzt wurden. Die Lernlandschaft Pratteln ist dabei ein "Leuchtturm", der Mut macht Schule neu und erfolgreicher zu denken, Altbewährtes und Wesentliches neu zu kombinieren, damit Jugendliche fit für die Zukunft gemacht werden. Es bräuchte mehr davon und die Gemeinde Pratteln und die Schule dürfen stolz darauf sein, was hier in den vergangenen Jahren geleistet wurde, damit Jugendliche in ihren Begabungen gefordert und gefördert werden. Bleibt zu wünschen, dass alle Beteiligten dieses grosse Engagement zu würdigen wissen und unterstützen.»

Christof Stadler, Vorsteher Realschule Gelbhausgarten, Schaffhausen 1. Stellvertr. Oberbürgermeister (Stadtpräsident) von Radolfzell/D

Adrian Regenass

«In Lernateliers erlernen Schülerinnen und Schüler, in unterstützender Begleitung, selbständig und verantwortungsvolles Arbeiten. Das Arbeiten in Lernateliers, als Teil einer gesamtheitlichen, interdisziplinären Bildung, findet ebenso seinen Platz wie der klassische Unterricht (Input) oder der Turn- und Werkunterricht. Ein kreativer und lustvoller Vorgang, der beim Einstieg in die Arbeitswelt viele Vorteile mit sich bringt - und letztlich von ihr auch verlangt wird. In unserem Architekturbüro schätzen wir sehr, dass unsere beiden Auszubildenden diese Fähigkeiten bereits mitbringen.»

Adrian Regenass, Architekt | Schulraumplaner, Werkpol AG, Liestal / Basel