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Mirjam Presslers Lesung (vom Freitag 7. März 2008)

In der Woche vom 3. – 7. März 2008 besuchte die bekannte deutsche Jugendbuchautorin Mirjam Pressler das Baselbiet. Während einer von der Kantonsbibliothek in Liestal organisierten Lesereise stellte sie an dreizehn Lesungen in verschiedenen Schulen des Kantons ihre Werke vor.

Am Freitag, 7. März war es dann auch am Fröschi so weit. Am Morgen las Frau Pressler in der Bibliothek für die Klassen 2Ea und 2Pb, am Nachmittag für die Klassen 1Pa und 1Pb.
Mirjam Pressler ist Mutter von drei Töchtern. Nach der Scheidung von ihrem Mann musste sie die Familie allein durchbringen. Sie führte einen Jeansladen. Als ihr das Ladenlokal gekündigt wurde und sie kein anderes fand, beschloss sie, ihren Lebensunterhalt mit Schreiben zu verdienen. Das war 1980. Ihr erstes Buch „Bitterschokolade“, ist gleichzeitig ihr meistverkauftes Werk. Es erschien 1980 und Frau Pressler erhielt dafür auch schon ihre erste Auszeichnung. Seither hat sie für verschiedene ihrer Werke weitere Preise erhalten.
Im Moment schreibt sie an einem neuen Buch. Sie glaubt aber nicht, dass es schon dieses Jahr erscheinen wird. Wir können es also wahrscheinlich erst nächstes Jahr lesen.

 

Hier folgt der Bericht der Lesung vom 7. März, den ein Schüler der Klasse 1Pb verfasst hat:


Nachdem wir, die 1Pa &1Pb, in der Bibliothek Platz genommen hatten, begrüsste Frau Pressler uns und fragte, ob wir irgendwelche Fragen hätten. Wir waren überrascht, denn damit hatten wir nicht gerechnet. Es wurden unterschiedlichste Fragen gestellt (z.B.: „Welchen Bezug haben Sie zu Anne Frank?“ oder „Kam es schon vor, dass Sie ein angefangenes Buch einfach nicht fertig schrieben?“)

Nach den Fragen kam die eigentliche Lesung. Frau Pressler las uns aus dem Buch „Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen“ vor. Diese Geschichte hatte sie als Kind selbst erlebt. Sie handelt von einem Mädchen namens Halinka. Sie wächst mit anderen Mädchen in einem Heim auf. Ihr Lieblingsbuch ist Huckleberry Finn und sie wünscht sich, genau so zu leben wie er.
An einem ganz normalen Tag müssen die Mädchen der 5. und 6. Klasse in den Handarbeitsraum. Dort werden sie von ihrer Lehrerin gefragt, ob sie Spenden für das Müttergenesungswerk sammeln wollen. Nur ein paar Mädchen melden sich, darunter Halinka. Diese gewinnt dann auch und fährt zusammen mit der örtlichen Vorsitzenden des Müttergenesungswerks in den Schlosspark.
“Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen“ ist ein spannendes und lustiges Buch zugleich und ist sehr zu empfehlen.
 
Lukas Friedli, Klasse 1Pb