Murder at Pitlochry House I

Projektbericht von Tamara / 3Pa

1. Teil: Das Englisch-/Theater-Lager 2016 der Klasse 3Pa (5.-9.9.2016)

Wie bereits im Titel erwähnt, war das Ziel unseres Lehrers, uns mit Hilfe dieses Projektes die englische Sprache näher zu bringen. Und so kam es dazu, dass wir während des ganzen Lagers durchgehend Englisch gesprochen haben. Sowohl beim Lernen, als auch beim allgemeinen Unterhalten, haben wir so viel wie möglich auf Englisch kommuniziert. Das ging am Anfang ein bisschen schwer, aber mit der Zeit hat man den Dreh raus gehabt.

Im Lager selber haben wir folgendes Programm gehabt:

Am Morgen musste die jeweilig zuständige Gruppe, die aus vier bis fünf Leuten bestand, beim Frühstück mithelfen, während die anderen Klassenkameraden ein «Morgensport-Programm» betrieben. Dazu joggte man zu allererst den Hügel runter und dann anschliessend wieder hoch.

Nach dem Morgenessen ging es hauptsächlich darum, sich gegenseitig nachzumachen, sich im Kreis ein wenig fallen zu lassen und den anderen zu vertrauen, dass sie einen auch festhalten, eine bestimmte Szene nachzuspielen, sich eine Werbung über ein neues Produkt zu überlegen und vorzustellen, und so weiter. Jedenfalls haben wir alles Mögliche gemacht und hatten dabei viel, viel Spass. Anschliessend haben wir die paar Seiten, die für den jeweiligen Tag angesagt waren, auf Deutsch übersetzt und uns schwierige Wörter notiert.

Am Nachmittag haben wir ca. eine Stunde unsere Rollen-Texte auswendig gelernt. Und danach haben wir uns im Garten versammelt, um unser Stück zweimal zu proben, damit alle mindestens ein Mal vorspielen konnten. Diejenigen, die an beiden Tagen (Freitag und Samstag) spielten, durften zweimal scheinen.

Am Abend hatten wir lustige Programme - zwei von ihnen wurden von den Schülerinnen und Schülern gestaltet, und die anderen zwei von den Erwachsenen - wie der «Schminkabend», den fanden die meisten am lustigsten. Wir haben da Lose gezogen und uns das, was da draufstand, gegenseitig in Zweiergruppen ins Gesicht gemalt. Es gab zum Beispiel «Strawberry (Erdbeere)», «Butterfly (Schmetterling)», «Vampire (Vampir)», «Sunset (Sonnenuntergang)», und noch viele andere. Die End-Resultate wurden dann anschliessend vom Lehrer und zwei der Begleitpersonen bewertet. Die Gewinner haben Haribo-Gummibärchen als Preis erhalten.

Ein anderer Abend wurde mit Spielen gestaltet, das war der Abend, an dem die Jungs das Sagen hatten. Wir spielten ein lustiges Schnelligkeits-Spiel, bei dem Mädchen gegen Jungs ihre Reflexe testeten.

Der «Mädchenabend» hingegen verlief folgendermassen: Zuerst wurde ein grosses Lagerfeuer errichtet, dann hat man die Lichter ausgeschaltet, wodurch die Sternen einen besonderen Glanz erhielten und ihre Schönheit zur Schau stellten, und anschliessend wurde Werwolf gespielt. Das ist ein Kartenspiel, bei dem man als Dorfbewohner die Werwölfe entlarven musste. Als man das Spiel zu Ende gespielt hatte, gab es noch eine Runde Marshmallows zum Grillieren.

Das Essen wurde nach englischem Prinzip gekocht. Wir haben uns also nicht nur mit der Sprache, sondern auch mit der Kultur ein bisschen auseinandergesetzt. Dazu unser Dankeschön an Brigitte Rickenbacher, die uns das durch ihre prachtvollen Kochkünste ermöglicht hat.

 

2. Teil: Die Theatervorstellung der Klasse 3Pa (12. – 17.9.2016)

 

Anfangs Woche mussten wir zuerst die Bühne auf die Beine stellen, was eine sehr mühsame Arbeit war. Dabei half uns die Lehrperson Beat Ackermann, dessen Idee - die Bühne zum allerersten Mal in «Schwarz-Weiss» zu gestalten - uns ermöglichte, unser Bühnenbild dermassen kraftvoll herausstechend zu errichten. Die Zuschauer mit dieser Idee zu begeistern haben wir dann später ebenfalls geschafft. Aber das Wichtigste war immer noch unser Theaterstück, welches von unserem Klassenlehrer Peter R. Füeg selbst geschrieben worden war. Dieses Stück probten wir jeden Tag durchschnittlich zweimal, mit allen Schülerinnen und Schülern. Unsere Hauptprobe fand am Freitag-Nachmittag statt. Dazu hat unser Klassenlehrer, Herr Füeg, auch einen echten Sarg besorgen müssen.

Die ganze Woche wurden wir durchgehend kritisiert, auf eine gute Weise natürlich. Man hat uns die ganze Zeit auf unsere Fehler aufmerksam gemacht, so konnten wir uns auf sie konzentrieren und an ihnen schleifen.

Die meisten unserer Kostüme wurden von uns selber eingekauft, aber zwei kamen direkt vom Theater Basel; der Polizist und der Priester.

Nach den beiden Aufführungen gab es einen «Kuchen-, Muffin- und Getränke-Verkauf». Einige Schüler der 3Pa haben die Kuchen und Muffins selbst gebacken.

Die Lehrpersonen haben viel Mühe und – vor allem – Zeit für dieses Projekt aufgewendet. Und die Schüler haben alles Mögliche gemacht, um ihre Erwartungen zu erfüllen. Team-Arbeit war sehr wichtig für uns, denn einer allein kann das Theater nicht selber aufführen.

Unser Lager- und Theater-Motto hiess: “All the world’s a stage. And all the men and women merely players. They have their exits and their entrances. And one man in his time plays many parts.” – William Shakespeare

Auf Deutsch übersetzt: «Die ganze Welt ist eine Bühne. Und alle Männer und Frauen nur Schauspieler. Sie haben ihre Ausgänge und ihre Eingänge. Aber ein Mann in seiner Zeit spielt mehrere Rollen.»

 

Bericht geschrieben:     Tamara Pirini Casadei (3Pa)

Projekt organisiert:       Peter R. Füeg / Peter De Geesewell

Begleitpersonen:          Margrit Mangold, Tania Muntwiler, Anja Gloor, Brigitte Rickenbacker

Bühnenbild:                  Beat Ackermann und die Klasse 3Pa

Bericht des Lehrers (Englisch)

 

Murder at Pitlochry House I

Alle Bilder anschauen ( nur mit Login)