Berufs- und Schulwahlvorbereitung, Niveau A

In der 7. Klasse geht es vor allem darum, dass sich die Jugendlichen mit sich selbst auseinandersetzen und sich besser kennenlernen. Die direkte Auseinandersetzung mit der Berufswelt findet in den folgenden zwei Jahren statt.

In der 8. Klasse erfolgt eine intensive Berufsfindung (Eignungen/Neigungen, Tests, zahlreiche Berufserkundungen, Vertiefung der Schulkenntnisse und Erweiterung der Allgemeinbildung). Dies wird in Form einer Projektwoche und im Klassenunterricht umgesetzt. Im 8. Schuljahr findet zudem ein Informationsabend im BIZ (Berufsinformationszentrum) statt und an einem Elternabend werden die Eltern über die Möglichkeiten ihrer Mitarbeit und den Ablauf des Berufswahlprozesses genauer informiert. Zusätzlich werden die Schülerinnen und Schüler im zweiten Semester an zwei Orientierungstagen einen Beruf ihrer Wahl besser kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler lernen in der 8. Klasse:

  • ihre Fähigkeiten einzuschätzen
  • ihre Schulkenntnisse zielorientiert anzuwenden und zu erweitern
  • Berufswünsche kritisch zu beurteilen
  • Entscheide der Berufswahl zu fällen

In der 9. Klasse, am Ende des Berufswahlfindungsprozesses, findet eine offizielle Schnupperwoche statt, die von den Berufswahllehrpersonen begleitet wird. Die Auswertung der Schnupperlehre hilft den Schülerinnen und Schülern, sich gezielt für eine Lehrstelle zu bewerben. In der Regel treten die Schülerinnen und Schüler nach der 4. Klasse eine Berufslehre an. Wer keine Lehre antreten möchte, dem stehen folgende Ausbildungsmöglichkeiten offen, wenn die entsprechenden Aufnahmebedingungen erfüllt sind:

  • Schulisches Brückenangebot plus (SBA+) in Muttenz
  • Kaufmännische Vorbereitungsschule (KVS) in Liestal
  • Grundschule Metall in Liestal
  • Vorlehre Metall in Münchenstein
  • Vorlehre Baselland in Liestal
  • Vorkurse (Holz, Metall, Elektro, Natur, Ernährung, Chemie, Detaillhandel) in Basel
  • Schulisches Brückenangebot Basis in Basel (SBA Basis)

Bei sehr guten schulischen Leistungen sind auch höhere weiterführende Schulen wie BVS2 oder die WMS grundsätzlich möglich. Sollte eine Schülerin, ein Schüler gefährdet sein keinen Anschluss zu finden, so besteht die Möglichkeit der Unterstützung durch die BWB Fachperson G. Schneider.

Während den gesamten drei Jahren der Sekundarstufe wird mit dem Lehrmittel Berufswahlwegweiser gearbeitet.